Reiseimpfungen

Du stehst vor einer längeren Reise, oder möchtest auch eine Weltreise machen. Nun checkst du deinen Impfpass, weißt aber gar nicht, welche Impfungen du brauchst?

Dann bist du hier genau richtig! Wir stellen dir unseren Guide mit allen wichtigen Informationen zu den Impfungen, die wir selbst bekommen haben, vor. Hier erfährst du auch, in welchen Ländern und Kontinenten diese wichtig sind.

All diese und weitere Informationen solltest du auch bei deinem Hausarzt bzw. dem impfenden Arzt bekommen. Diese Seite dient rein als Informationsträger für dich und deine Reise.

Wir haben uns im Medical Center am Frankfurter Flughafen impfen lassen und waren sehr zufrieden. Wenn auch du eine lange Reise planst, plane für die Spritzen gut 6 Monate ein, da die meisten einen gewissen zeitlichen Abstand benötigen.

Alle Kosten für die Reiseimpfungen wurden von unseren Krankenkassen übernommen. Die Rechnung wurde nach erhaltener Impfung im Medical Center ausgestellt. Wir konnten sie bequem über unsere jeweilige Krankenkassen-App einreichen und hatten 2–3 Tage später das Geld wieder auf unserem Konto.

Reise-, Impfpass und Mundschutz

Hepatitis a

Durch verunreinigtes Trinkwasser kontaminierte Lebensmittel oder als Schmierinfektion kann Hepatitis A übertragen werden und zu einer akuten Leberentzündung führen. Hepatitis A ist in Asien, Lateinamerika und Afrika sehr verbreitet, kann aber auch in Europa auftreten. Eine Impfung ist sinnvoll und die Kosten werden von den meisten Krankenkassen übernommen.

Risikogebiete für Hepatitis A

Tollwut

In manchen Regionen (Süd- und Mittelamerika, Afrika und Südostasien) der Welt herrscht ein hohes Tollwut Risiko. Solltest du in eine dieser Regionen reisen, ist eine Impfung sehr wichtig, da der Ausbruch der Krankheit mit dem Tod enden kann. Übertragen wird die Krankheit am häufigsten über Fledermäuse und Flughunde. Eine vollständige Tollwutimpfung, bestehend aus drei Impfungen, hält laut dem Tropeninstitut der Charité ein Leben lang. Solltest du beim Reisen von einem Tier gebissen werden, erhältst du vorsichtshalber eine Auffrischung.

Risikogebiete für Tollwut

Typhus

In Südostasien, Lateinamerika und Afrika kannst du dich durch verunreinigtes Wasser oder Nahrungsmittel mit dem Typhus infizieren. Die Symptome sind neben Bauchschmerzen und Durchfall auch Fieber. Schutzimpfungen halten bis zu drei Jahre und müssen anschließend aufgefrischt werden.

Risikogebiete für Typhus

Cholera

In Südostasien, Südamerika und Afrika gibt es immer wieder Regionen, in denen Cholera durch verunreinigtes Wasser auftritt. Eine Impfung gibt es zwar, jedoch ist diese für Menschen gedacht, die in den Regionen arbeiten und keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser haben.

Risikogebiete für Cholera

Meningokokken ACWY & B

Meningitis wird zum Beispiel im Meningitis-Gürtel in Afrika, Asien, Australien, Nord- und Südamerika übertragen. Generell in Ländern, in denen man engen Kontakt mit der einheimischen Bevölkerung hat, wird diese Impfung empfohlen.

Es gibt mehrere Impfstämme, wir haben ACWY und B verabreicht bekommen.

Risikogebiete für Meningokokken Meningitis

Tetanus

Dieser grauenvolle Erreger schlägt zu, sobald er in offene Wunden gelangt. Er verursacht Kiefersperre, schmerzvolle Muskelkrämpfe, Fieber und Herzrasen. Bei tiefen Wunden oder einer Wunde, in die Schmutz eindringt, benötigen Reisende daher rasch ärztliche Hilfe.

Risikogebiete für Tetanus

Polio

Dieser unheilbare Virus verursacht bei manchen Menschen grippeartige Symptome und Übelkeit. In einem von 200 Fällen führt die Infektion sogar zu lebenslanger Lähmung.

Risikogebiete für Polio

Hepatitis B

Durch sämtliche Körperflüssigkeiten kann Hepatitis B, die häufigste Virusinfektion, übertragen werden und zu Gelbsucht führen. Gehörst du einer Risikogruppe an oder reist nach Asien, Lateinamerika oder Afrika ist eine Impfung sinnvoll. Die Impfung muss bei manchen Krankenkassen selbst bezahlt werden.

Risikogebiete für Hepatitis B

Gelbfieber

In Mittel- und Südamerika sowie Afrika übertragen Stechmücken das Gelbfieber. Neben der Fieberwirkung werden zusätzlich deine Organe geschädigt, weshalb eine Impfung für diese Regionen Sinn ergibt. Die Impfung hält ein Leben lang, jedoch verlangen manche Länder bei der Einreise eine Auffrischung nach zehn Jahren. Und nicht wundern, Gelbfieber wird nicht wie gewohnt in den Arm injiziert, sondern in den Brustmuskel.

Risikogebiete für Gelbfieber

Japanische Enzephalitis

In Südostasien übertragen Stechmücken Viren, die zur Japanischen Enzephalitis führen können. Dies ist eine Gehirnhautentzündung. Reist du längere Zeit in gefährdete Regionen, ist eine Impfung sinnvoll. Der Impfschutz hält ein bis zwei Jahre und es sind zwei Dosen notwendig.

Risikogebiete für Japanische Enzephalitis

Malaria

In Südostasien, Lateinamerika und Afrika gibt es einige Malariagebiete. Die Infektionskrankheit wird von nachtaktiven Mücken übertragen. Typische Symptome sind wie bei einer starken Grippe hohes Fieber, Schweißausbrüche, Übelkeit, Gliederschmerzen, Kopfschmerzen, Schwäche und Schüttelfrost. Eine Impfung dagegen gibt es nicht, sondern nur Standby-Medikamente. Da es aber je Region unterschiedliche Standby-Medikamente gibt, machen diese nur bei einem längeren Aufenthalt Sinn. Die Haltbarkeit beträgt zudem nur zwei Jahre und du darfst die Medikamente nicht weiter verkaufen, weshalb viele Reisende diese in der jeweiligen Region als Spende in einem Krankenhaus hinterlassen.

Risikogebiete für Malaria

Dengue-Fieber

In Südostasien, Lateinamerika und Afrika wird das Dengue-Fieber von tagaktiven Mücken übertragen. Die Symptome sind starke Fieberschübe, Kopfschmerzen, Augen- und Gliederschmerzen, Übelkeit sowie Hautausschlag. Einen Impfschutz gibt es hierfür leider nicht. Bei Symptomen hilft ein Arzt vor Ort.

Risikogebiete für Denguefieber

FSME

Ein fieser Virus, der Reisende in Europa und Asien durch Zeckenbisse befällt. Er verursacht grippeartige Symptome, die unbehandelt zu einer ernsthaften Erkrankung sowie zum Tod führen können.

Risikogebiete für FSME

Diphterie

Ein Virus, der Reisende in Europa und Asien durch Zeckenbisse befällt. Er verursacht grippeartige Symptome, die unbehandelt zu einer ernsthaften Erkrankung sowie zum Tod führen können.

Risikogebiete für Diphterie